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Keine Verständigungsschwierigkeiten: Raffaello Converso und Franco Ponzo kommunizierten auf musikalischer Ebene mit dem Publikum im gut gefüllten Hinterhalt.
© Hans Lippert

“Duo Converso” im Hinterhalt

SONNE, MEER UND LEBENSLUST

Gelting – Kann man eine Sprache verstehen ohne sie zu sprechen? Das italienische Duo Converso spielt auf Empfehlung von Gerhard und Tini Polt im Hinterhalt und zeigte: Man kann!

Den Beweis, wie einfach interkulturelle Verständigung über die Musik funktioniert, erbrachte im gut gefüllten Hinterhalt am Dienstagabend das Duo Converso aus Neapel.

Italiener sind bekanntlich diejenigen, die am besten mit Gestik und Mimik kommunizieren können, die quasi mit Händen und Füßen reden. Und so erzählte Sänger und Gitarrist Raffaello Converso vor jedem Stück eine kleine Anekdote, führte die Hand zum Mund wie ein Marktschreier, streichelte sich kugelig über den nicht vorhandenen Wohlstandsbauch wie ein gut genährter Pizzabäcker, und wenn das Publikum noch zögerlich reagierte, dann half Tini Polt beim Übersetzen. „Spilla, das ist die Sicherheitsnadel“, rief sie auf Bitte des Musikers laut ins Publikum.

Die Ehefrau von Gerhard Polt war ohne ihren Gatten in den Hinterhalt gekommen, um ihre Freunde Raffaello Converso und Franco Ponzo zu betreuen und in der Pause die CDs der Neapolitaner zu verkaufen. „Sprechen Sie Italienisch“, will man von ihr wissen. „Ja“, sagt sie knapp und blickt freundlich über den Rand ihrer roten Lesebrille herüber. „Gefällt Ihnen die Musik?“, stellt sie die Gegenfrage. „Ja, wunderschön.“ Und das brachte den Abend eigentlich schon auf den Punkt.

Seit mehr als 20 Jahren sind die Polts mit Raffaello Converso und Franco Ponzo befreundet. Die beiden Italiener waren am Dienstag zu Aufnahmen für die BR-Sendung „Z‘am Rocken“ mit Luise Kinseher nach München gekommen und da habe es sich angeboten, dass sie hier im Hinterhalt ein Konzert geben, sagt Polt. Dank ihnen erlebten die Besucher einen Abend vollen italienischen Flairs, zum Mitschwelgen, Mitsummen und Mitsingen bei einer Musik, die wir Deutschen deshalb so lieben, weil sie so voller Gefühl steckt, voll lebenslustigen Temperaments und leidenschaftlicher Romantik, und immer mit einem schelmischem Humor gewürzt. Eine mitreißende Musik, die so ein Kribbeln im Bauch hinterlässt von Sonne, Meer und Lebenslust.

Duo Converso – das ist Stimme und Gitarrenspiel auf höchstem Niveau. Alte Volkslieder und moderne Rhythmen präsentierten sie. Eine „La Rumba“ von Gelati und Pizza und Lieder, wie etwa die berühmte Melodie „Santa Lucia“ – da musste Raffaelo Converso nur ein kurzes Handzeichen geben und schon stimmte das Publikum kollektiv in den Refrain mit ein.

Auch ohne Italienisch-Kenntnisse zischelte man ganz gut bei einem rhythmisch abgehakten Titel namens „Za, Za, Za“
Und damit ging dann auch der italienische Traum im Hinterhalt zu Ende. Was bleibt, ist die Sehnsucht nach dem nächsten Sommer.

Andrea Weber

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